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Buscho Maskenfest - Mohács (2009)

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Man sagt das Buscho Maskenfest habe zwei verschiedene Ursprünge. Sein erster beruht auf folgender Legende. Die grausamen Türken vertrieben die Bewohner aus der Stadt. Diese suchten Zuflucht auf der nahen Mohács-Insel. Nach einiger Zeit erschien auf der Insel ein alter Mann, welcher prophezeite das das Leiden der Geflüchteten bald ein Ende haben wird und die Türken die Flucht ergreifen. Die vertriebenen Bewohner waren von der Nachricht so begeistert, das sie kurz darauf in einer stürmischen Nacht mit schrecklichen Masken verhüllt, die Donau überquerten, und unter furchtbarem Lärm die Besetzer in die Flucht schlugen. Warscheinlicher ist allerdings, das die Masken ursprünglich nicht der Türkenvertreibung dienten, sondern Ihren Zweck im Brauch des Wintervertreibens erfüllten. Dieser Brauch der Schokazen, so nennt man die kroatische Minderheit, ist ein Überrest welchen diese vom Balkan mitbrachten.buso2_250x250


Längst ist aus dem volkstümlichen Mummenschanz eine touristische Attraktion geworden. Das sechstägige Faschingsfest, welches jährlich vom letzten Donnerstag der Faschingssaison bis Faschingsdienstag stattfindet, und als das größte seiner Art in Ungarns gilt, lockt alljährlich Zehntausende von Schaulustigen in die südlichste Stadt des Landes am rechten Donauufer, nahe der kroatischen Grenze.


In früherer Zeit trieben Kinder, die ersten drei Tage lang Schabernack auf den Strassen. Zwischen Sonntag und Dienstag sammeln sich die Erwachsenen Buschos täglich auf der kleinen Mohács-Insel. Wie damals setzen sie dann mit Booten über. Weiter geht es zu Fuß, auf Pferden und Wagen. Auf ihre hölzernen Waffen spießen sie allerdings lediglich die von den Frauen gebackenen Faschingskrapfen. Kinder, die als „Jankele“ verkleidet ihrerseits Schabernack treiben, begleiten sie lärmend. In langen Zügen ziehen sie vom Kolo-Platz zum Hauptplatz, wo die Votiv-Kirche im byzantinischen Stil an die beiden Mohácser Schlachten erinnert. Bei diesem Umzug dürfen sie drei Tage lang tun und lassen, was sie wollen. Alle Übertretungen sind erlaubt, denn keiner weiß, wer unter der Maske steckt. Wenn die Nacht anbricht, wird auf dem Marktplatz ein großes Feuer entfacht und am Faschingsdienstag schließlich der Winter in Form einer Strohpuppe verbrannt.


Aber was macht einen richtigen Buscho aus? Furchterregend müssen sie aussehen, die Männer mit den gruselig gehörnten Holzmasken und strohgepolsterten Schafpelzen, welche zudem mit sehr viel Getöse daherkommen.


Als Abschluss der Karnevals wird der Sarg mit dem toten Winter zu Wasser gelassen und verabschiedet, während auf dem Hauptplatz ein riesiger Scheiterhaufen auflodert, dessen Licht und Wärme den Frühling herbeilocken soll.
Am besten Sie schauen sich dieses exzessive Treiben persönlich an!

www.mohacs.hu

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