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Gyömrő

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Koordinaten: N 47° 26' 4.45" , O 19° 23' 50.94"
Kleinregion: Monori
Bezirk: Pest megye
Region: Budapest és Közép-Dunavidék
Region: Gödöllői-dombság
Bevölkerungszahl: 13009
Webseite: http://www.gyomro.hu
Vorwahl: 29
Beschreibung der Ortschaft: Gyömrő, eine Siedlung mit 15 Tausend Einwohnern - die 2001 den Rang einer Stadt erworben hatte- liegt am Rande der Hügel von Gödöllő, von der Grenze von Budapest 8 km weit in südöstliche Richtung. Der Fürst Ferenc Rákóczi II. hielt für seine Mannen am 3. Juli 1705 an der Grenze der Siedlung eine Rede, zu deren Ehren jedes Jahr auf dem Schauplatz, auf der Mánya-Wiese in Gyömrő die Staatlichen Rákóczi Tage veranstaltet werden. Dank dem Aufschwung des kulturellen Lebens haben - ohne Anspruch auf die Vollständigkeit - Mihály Csokonai Vitéz, Ferenc Kazinczy, Lajos Kossuth und Mihály Táncsics die Siedlung mit ihrem Besuche beehrt. Auch die Familien Teleki und Gyömrőy haben eine bedeutende Rolle im öffentlichen Leben übernommen. Der Graf Samuel Teleki ließ zwischen 1840-1847 das von Joseph Hild entworfene klassizistische Schloss in Gyömrő erbauen und der Graf Sándor Teleki brachte die Gemeindebibliothek zustande. Die Sehenswürdigkeit der sich in der Nachbarschaft des Schlosses erhebenden reformierten Kirche ist das Innenrelief aus carrarischem Marmor, „der trübselige Genius", ein Werk von Antonio Canova, italienischem Bildhauer. Die in der Nähe stehende Heiliger Johannes von Nepomuk römisch-katholische Kapelle im Zopfstil ist eines der Juwelen der Siedlung und wurde nach den Entwürfen von Jakab Fellner gebaut. Die „Herz von Jesu" römisch-katholische Kirche in der Mitte der Stadt dient mit ihrer ausgezeichneten Akustik als Schauplatz von zahlreichen klassischen Konzerte. Am Anfang der 1980-er Jahre wurde ein Bauerhaus aus dem 19. Jahrhundert zum Heimatmuseum umgestaltet, das die Momente der Volkskultur in Gyömrő und die Geschichte der Siedlung authentisch zur Schau stellen will. 2006 wurde der öffentliche Brunnen aus 1926 restauriert. Heute heißt er Artesischer Brunnen, ist 105 Meter tief und kann jeder Minute 18 Liter Wasser an die Oberfläche bringen. Die neue Trinkhalle mit dem Pagodenholzbau passt ausgezeichnet in das Milieu. Am Anfang der 1920-er Jahre wurde die Ziegelfabrik von dem aus der Erde austretenden Wasser überschwemmt. An ihrer Stelle ist ein See entstanden. Dr. Dezső Okolicsányi Kuthi erkannte die Heilwirkung des Wassers gegen Rheuma und Arteriosklerose, und hat ein Strandbad errichtet, das auch heutzutage ein beliebter Ausflugsort ist und im Sommer zahlreichen Freilichtprogrammen ein Zuhause gibt. Die auf Pfählen stehende Kreisbar im Seebad im Herzen der Stadt gilt auch als ein Kuriosum.