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Hajdúböszörmény

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Koordinaten: N 47° 40' 23.66" , O 21° 30' 27.42"
Kleinregion: Hajdúböszörményi
Bezirk: Hajdú-Bihar megye
Region: Észak-Alföld
Region: Hajdúság
Bevölkerungszahl: 32197
Webseite: http://www.hajduboszormeny.hu
Vorwahl: 52
Beschreibung der Ortschaft: Hajdúböszörmény ist die Hauptstadt der Heiducken, die über große und bunte Vergangenheit verfügende Stadt mit mehr als 30 000 Einwohnern in Nordostungarn zieht die Besucher mit Sehenswürdigkeiten, mit ihrem Heilwasser bester Qualität und mit ihren phantastischen Veranstaltungen an.
Empfohlene Rundgänge zu Fuss: Unser Spaziergang wurde vom Kálvin Platz begonnen. An dem Platz ist die monumentale reformierte Kirche von Böszörmény zu sehen, die Ende des XIX. Jh. im späten eklektischen Stil erbaut wurde. Die reformierte Kirche stellt einen bedeutenden Faktor im Stadtbild dar, hinter ihren Wänden wird die Religion aktiv ausgeübt. Im Park am Kálvin Platz ist das Erster-Weltkrieg-Denkmal von Gách István zu sehen, welches 1927 vom damaligen Regenten Horthy Miklós eingeweiht wurde. Die Statuenkomposition wurde zum Andenken der beinah zweitausend Martyrer der Stadt errichtet. Weitergehend auf den Szent István Platz auf einer den Himmel ragenden Säule steht der Wunderhirsch, ein Werk von Tibor Horváth. Das Millecentenárium-Denkmal wurde 1996 zum 1100. Jahrestag der Landnahme errichtet. Bei der Ampel rechts langsam erreichen wir den Bocskai Platz. Der im Rahmen der groß angelegten Stadtplanung Ende des XIX. Jh. ausgebauter Hauptplatz, gehört zu den schönsten in der Tiefebene (Alföld). Es gibt weltweit nur wenige Städte, welche die Spuren ihrer Jahrhunderte langen Entwicklung so treu und so schön übereinander geschichtet in ihren Konstruktionen und Strukturen behielten, wie Hajdúböszörmény. Das Kennenlernen des Platzes fangen wir mit dem Rathaus an, das im spät-eklektischen Stil, nach den Plänen von Károly Dobay 1907 erbaut wurde, und das in seiner Form der Tradition der alten Regierungsgebäude der Komitate folgt. Am Podest des Rathauses, dessen Eingang durch Arkaden geschmückt wurde, ist, eingraviert in eine Marmortafel, die Namen des im Ersten Weltkrieg gefallenen Opfers zu lesen. In den Kassetten der Decke im Báthory-Saal sind die Namen und Wappen der Haiduckenstädte zu sehen. Nachdem wir das Rathaus verlassen, finden wir uns auf den Platz der ehemaligen Verwaltungssitz der Haiduckenbezirks, das älteste Gebäude des Komitats. Heute funktioniert hier das Haiduckenmuseum und das Stadtgericht. Das Gebäude wurde in drei Etappen zwischen 1762 und 1871 gebaut. Beim Eintritt gelangen wir in die Arkaden der außerordentlich stimmungsvollen, ehemaligen Kutscheneinfahrt. Unter dem Gebäude befindet sich vier Zellen des Kellergefängnisses vom Feudalen Zeitalter, wo aus der Volksballaden bekannte Wegelagerer, Angyal Bandi seine Strafe absaß. Ein Gefängniss dieser Art war selten, in Hajdú-Bihar sogar einmalig. Die Institution nahm den Namen Hajdúsági Múzeum 1951 an. Im Eingang setzte die dankbare Nachwelt dem Fürsten von Siebenbürgen, Gábor Báthory (1589-1613), mit dem Werk des Bildhauers Tamás Fekete ein Denkmal, das auf einer schmalen Säule steht. Die ständige Ausstellung des Museums trägt den Titel Geschichte und Volkskunde des Hajdúság. In seinem Hof wurde ein Statuenpark gegründet in dem die Persönlichkeiten einen Platz kriegten, deren Tätigkeit, Arbeit und Lebenswerk eng mit dem Hajdúság und mit Hajdúböszörmény zusammenhängt. Hier finden wir die Statuen von Miklós Káplár, Vitéz Mihály Csokonai, István Györffy, Péter Veres, Gábor Sillye, Gábor Bethlen, István Bocskai, und Jenő Király. Der imposante Hof des Museums wird jeden Sommer zum Schauplatz von Musik- und Kulturveranstaltungen. Mitten im Park, gegenüber dem nördlichen Flügel des Gebäudes erhebt sich eine der Reformierten Kirchen der Stadt, die ursprünglich im gotischen Stil erbaut wurde, umkreist von einer Festungsmauer und mit einer Eckbastei versehen die Festungskirche der Stadt bildete. Sie wurde zwischen 1880 und 1882 im romantischen Stil umgebaut. Die monumentale Prägung des Kircheninneren ist der äußeren Erscheinung würdig. Eine imposante Sicht bietet die, dem Baustil des Gebäudes angepasste und in der jüngsten Vergangenheit erneuerte Orgel, die von der weltbekannten Firma Angster hergestellt wurde, und eine der größten der ländlichen Orgeln in unserem Lande darstellt. Im Kircheninneren, über der Kanzel befindet sich das Stadtwappen das die Kassetten der Decke der früheren Kirche schmückte. Neben dem Gebäude finden wir zwei bedeutende Statuen. Die 1907 eingeweihte Statue von Bocskai, ein Werk von Barnabás Holló ist mittlerweile das Wahrzeichen der Stadt. Das Kunstwerk stellt den historischen Moment dar als der große Fürst von Siebenbürgen dem, das ganze Hajdúság verkörpernden Haiducken den berühmten Freibrief überreicht. Die oberen Ränder von allen vier Seiten des Sockels werden durch ein Relief geziert, das die Krone Bocskai's darstellt was in Ungarn einmalig ist. Die andere Statue ist ein Werk von István Kiss mit dem Titel Die tanzenden Haiducken. Die tanzenden Haiducken darstellende Komposition mit sieben Gastalten symbolisiert die sieben Haiduckenstädte Nánás, Szoboszló, Dorog, Böszörmény, Vámospércs, Polgár, Hadház. Der in einen Bandreif gefasste Mühlstein verkörpert die Einheit des Haiduckenbezirks. Am Bocskai Platz finden wir das im romantischen Stil erbaute István Bocskai Gymnasium. In der Schule die an seiner Stelle stand, fand schon 1621 Unterricht statt, als Teil des Reformierten Kollegs in Debrecen. Das Gebäude mit der breiten Fassade das bis Heute ein bestimmender Faktor im Stadtbild darstellt, wurde 1864 nach den Plänen vom debrecener Architekt Imre Vecsey erbaut. Davor befindet sich das Werk des Bildhauers Lajos Győrfi, das Milleneum Denkmal. Die Struktur des Platzes abschliessend entstand das eklektische Gebäude der Schule für Mädchen und Jungs. Heute beherbergt das Gebäude die Bocskai István Grundschule und Städtische Sportschule und die Baltazár Dezső Reformierte Grundschule, an deren Wand ein Schild verkündet, dass im Pfarrhaus der reformierten Kirche die an dieser Stelle stand, Vitéz Mihály Csokonai des Öfteren zu Gast war. Entlang der südlichen Seite des Platzes gelangen wir zu zwei Gebäuden die in der Bildung der Stadt eine wichtige Rolle spielten. Die Kertész László Stadtbibliothek und das Sillye Gábor Bildungszentrum und Gemeinschaftshaus. Im Theatersaal des Bildungszentrums finden regelmäßig Vorstellungen, Musikveranstaltungen, Unterhaltungs- und Folklorprogramme statt, während oben in der Galerie Ausstellungen zu sehen sind. Hinter dem Gebäude befindet sich das Denkmal des Zweiten Weltkrieges, ein Werk des Bildhauers Imre Varga aus 1991. Über der stilisierten Karte Europas steht eine Frau mit vom Schmerz verzerrten Gesicht, um sie herum sind die Namen der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Opfer aus Hajdúböszörmény auf Kupferplatten zu lesen. Unseren Spaziergang fortsetzend erscheint gleich die griechisch-katholische Kirche mit ihren zwei Türmen. Das Schiff des 1893 eingeweihten Gebäudes ist gesunken und blieb nur teilweise erhalten. Die Kirche in ihrer heutigen renovierten Form wurde 1988 erneut eingeweiht. Weiter auf dem Újvárosi Weg (út) gelangen wir zur Kirche der römisch-katholischen Gläubigen die in den 1860-er Jahren gebaut wurde, als bescheidene, eklektische Nachahmung der einstigen barocken ländlichen Kirchen. Aus einem künstlerischen Gesichtspunkt ragen die Marmorstatuen von Antal Martinelli heraus, unter ihnen die in 1900 entstandene Maria-Statue. Unsere Entdeckungsreise führen wir durch die Vörösmarty Strasse fort. Die Gebäudegruppe der Hajdúböszörményer Heimatmuseen bewahrt die Erinnerung an die volkstümliche Bauweise in einem Winkel der Polgári Strasse. Dieses Zentrum der Denkmäler der Hajdúböszörményer Folklore enthält sechs Wohnhäuser von der Tiefebene und andere Bauten. Die Häuser wurden zwischen Ende des XVIII. und Anfang des XIX. Jh. gebaut, und in den 1970-er Jahren renoviert, damit sie bis in unsere Tage die unzertrennliche Symbiose des damaligen Lebens und der volkstümlichen Bauweise repräsentieren können. Ähnliche Bedeutung hat die in der Nähe zu findende Gedenkstätte, das Miklós Káplár Haus, welches 1853 erbaut wurde. In diesem volkstümlichen Denkmal ist die Gedenkausstellung des als Maler des Hortobágy und des Hajdúság bekannten Künstlers zu sehen, wo neben 30 seiner Gemälde - die das verschwindende Hirtenleben und die Welt des Hortobágy darstellen - zahlreiche andere Dokumente die Erinnerung an den Maler mit herausragendem Talent bewahren. Zurückgehend, nicht weit vom Bocskai Platz entfernt in der Kassai Strasse (utca) steht die Synagoge, die schon bessere Tage gesehen hatte. Die Synagoge, die unter östlichem architektur Einfluss in 1863 gebaute wurde, folgt mit allen Elementen dem orthodox-jüdischen Baustil. In ihrem inneren sind bis Heute die Spuren ihrer einstmaligen Schönheit teilweise zu sehen. In der vom Platz abgehenden Petőfi Sándor Strasse können sich die Touristen vom einstöckigen, 1911 im Jugendstil erbauten Petőfi Haus begeistern lassen, welches einen wichtigen Schauplatz im gesellschaftlichen Leben der Stadt darstellt. Am Ady Platz angekommen können wir die Komposition der Bildhauerin Éva Varga bewundern, die in 1996 eingeweiht wurde, und die das vom Kommissar des Haiduckenbezirks, Sillye Gábor zur Zeit des 1848-49-er Freiheitskampfes gegründete Bocskai (17.) Husarenregiment darstellt. Weitergehen auf der Korpona Strasse wurde unseren Startpunkt das Tourinform Büro auf dem Kálvin Platz erreicht.