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Debrecen

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Koordinaten: N 47° 31' 47.91" , O 21° 38' 21.69"
Kleinregion: Debreceni
Bezirk: Hajdú-Bihar megye
Region: Észak-Alföld
Region: Hajdúság
Bevölkerungszahl: 213703
Webseite: http://www.iranydebrecen.hu
Vorwahl: 52
Beschreibung der Ortschaft:

Debrecen ist – gemessen and er Bevölkerung – die zweitgrößte Stadt Ungarns. Wegen ihrer Rolle während der Reformation hat sie im 16. Jahrhundert den Namen „das kalvinistische Rom“ erhalten. Seit dem Mittelalter ist sie auch die Stadt der Studenten und eine der „Hauptstädte“ der Revolution und des Freiheitskampfes von 1848-49.

Das Wahrzeichen der Stadt ist die klassizistische, 3000 Sitzplätze bietende, reformierte Großkirche mit einfacher Inneneinrichtung. Sie ist zugleich auch die größte reformierte Kirche Ungarns. Als Reliquie wird der Sessel des großen Staatmannes Lajos Kossuth (1802-1894) aufbewahrt, der am 14. April 1849 die Unabhängigkeit vom Hause Habsburgs proklamierte. Den Grundstein zu der ehrenvollen Vergangenheit des „Reformierten Kollegiums“ (Kálvin tér 16.) legten seine berühmten Studenten. Wegen des ausgedehnten Schulnetzes wurde es „die Schule des Landes“ genannt. In seinem 180 Jahre alten Gebäude können Sie eine Ausstellung über die Schul- und Kirchengeschichte besichtigen. Unter anderem sind die Original-Einrichtung einer reformierten Schule, alte ungarische Goldschmiede-Kunstwerke, wunderschön gestickte decken, bemalte Möbel und eine Gedenkbibliothek mit zahllosen kostbaren seltenen Büchern (500 000 Bände) zu bewundern.
Sie ist die größte kirchliche Büchersammlung Ungarns.

Das ehrwürdige Hotel zum Goldenen Ochsen (Aranybika Szálló, Piac u. 11-15.) ist das älteste und auch heute noch betriebene Hotel Ungarns.

Das klassizistische Gebäude des Rathauses (Piac u. 20.) gehört zu den schönsten Bauwerken dieser Stilrichtung. Wir empfehlen Ihnen, auch die reformierte Kleinkirche mit ihrem Turmstumpf (Révész tér) zu besichtigen. Nicht zu vergessen sind die Veres-Kirche (Kossuth u.), die Synagoge (Pásti u.), die griechisch-katholische Kirche (Attila tér), die wissencshaftliche Kossuth-Lajos-Universität (Egyetem tér 1.) und das Münster St. Anna (Szent Anna u. 15.).

An der Ecke des Böszörményi Weges finden Sie die größte Windmühle Mitteleuropas, sie ist heute ein Denkmal der Industriegeschichte.

Der Nagyerdő („Großwald“) ist die beliebteste Parkanlage der Stadt uns steht seit 1939 unter Naturschutz. Hier warten der Zoologische Garten, der Lunapark und der Botanische Garten auf Sie. Das Wasser des Heilbades (Nagyerdo, Nagyerdei park 1.) wird bei akuten Entzündungen der Gelenke, Rheumabeschwerden, Knorpelabnutzung, gynäkologischen Krankheiten, bei orthopädischen Veränderungen und bei Nervenschmerzen erfolgreich eingesetzt.

Wegen der kostbaren Kirchenfresken von Anton F. Maulbertsch gehört diese Kirche zu den schönsten Bauwerken der Stadt. Die besonderen Werte der Zisterzienserkirche, einst Kirche des heiligen Johannes von Nepumuk (Fo utca), machen die reich an Holzschnitzereien versehenen Einrichtungsgegenstände aus. Auf einer der Fresken wird der heilige Stephan abgebildet, wie er in Ungarn in die Obhut der Heiligen Jungfrau Maria, der Hauptpatronin des Landes gibt – seit diesem Zeitpunkt wird Ungarn als „Land der heiligen Jungfrau Maria“ bezeichnet.

Im Ordenshaus werden Schätze vergangener Zeiten aufbewahrt. Die Exponate der Stadtgeschichte und die archäologischen Funde werden im König-Stephan-Museum (Fo u. 6.) präsentiert. Dort befindet sich an der Wand ein Relief von König Matthias (1458-1490), as die Stadt dem großen Renaissancekönig zum 500. Todestag gewidmet hat. Die aus Holz bestehende Denkmal geschützte Einrichtung der Apotheke „Zum schwarzne Adler“ (Fo u. 5.) wurde von den Jesuitenmönchen geschnitzt.

Der Barockstil überwiegt bei den Adelspalästen und den Bürgerhäusern der Stadt, die seit 1777 Bischofssitz ist. Im Győri-Haus (Kossuth Lajos u. 15.) wirkte das erste ungarischsprachige Theater des Landes.

Das Hiemer-Haus (Jókai u. 1.) fällt dank seines schönen Erkers besonders auf. Die romantischen Wohnhäuser des klassizistischen Vörösmarty-Platzes tragen die Handschrift des berühmten Architekten, Miklós Ybl (1814-1891), der hier geboren wurde.

Ein Kuriosum stellt die Blumenuhr (Fo utca) dar, welche jeweils aus der Jahreszeit entsprechenden, echten Blumen zusammengestellt wird.

Für die Erhaltung der volkstümlicher Baudenkmäler – z. B. die aus 12 Bauernhäusern und einer serbischen Kirche mit Ikonostase bestehenden Skanzen (Freilichtmuseum) des Palaststadtviertels (Rác u. 11.) – hatte Székesfehérvár den Europa-Nostra-Preis erhalten. In den Museen der Serbenstadt (Rácváros) können Sie Exponate der Handwerkskunst und des Zunftlebens sowie eine Hutmacherwerkstatt im Rahmen einer Ausstellung besichtigen. In der ehemaligen serbischen Schule (Tejipari Emléktár, Rác u. 19.) befindet sich eine Sammlung der Milchindustrie, welche die Geschichte der Milchverarbeitung dokumentiert.

Jahrzehntelang baute der Bildhauer Jeno Bory (1879-1959) eigenhändig an seiner eigenen, romantischen Ritterburg aus Beton (Bory Vár, Máriavölgyi út 54.). Er hatte in der Burg, die verschiedene Baustiele in sich vereint, seine eigenen Werke und die seiner Bildhauer-Zeitgenossen ausgestellt.

Im stimmungsvollen, aus dem 19. Jahrhundert stammenden Budenz-Haus (Arany János u. 12.) können Sie den Nachlass der Familie Ybl sowie die Werke der hervorragenden ungarischen Künstler der Jahrhundertwende bestaunen.

In den Galerien Csók (Bartók Béla tér 1.) und Deák (Oskola u. 10.) sind Werke der Künstler des 20. Jahrhunderts ausgestellt.

Eine interessante Puppensammlung können Sie im Puppenhaus von Fehérvár (Fehérvári Babaház, Megyeház u. 17/a) besichtigen.

Die Schaár-Erzsébet-Sammlung (Jókai u. 11.) betreut das Lebenswerk der Bildhauerin, der ein individueller Schöpfungsstil eigen war.

Im Museum für Stadtgeschichte (Várostörténeti Múzeum, Megyeház u. 17.) werden Exponate der Ortsgeschichte und der neuen ungarischen Gemäldegalerie beherbergt.


Empfholene Rundgänge zu Fuss: Tourinform Büro (Debrecen, Piac Straße 20.)– Piac Straße (paarige Seite) – Kossuth Platz – Kálvin Platz – Déri Platz – Baltazár Platz – Museum Straße – Hatvan Straße – Révész Platz – St. Anna Straße – Batthyány Straße – Kossuth Straße – Tourinform Büro
Die Sehenswürdigkeiten auf dem Weg:
Altes Rathaus (Piac Str. 20.)
Kossuth Platz (Der Wappen von Debrecen, Kossuth Statue; Millenium Brunnen)
Hotel zum Goldenen Stier (Piac Str. 11-15.)
Reformierte Große Kirche (Kossuth Platz)
Lícium Baum
Reformiertes Kolleg (Kálvin Platz 16.)
Déri Platz (Déri Museum, Die „Medgyessy” Statuen und Brunnen)
Delizsánsz Ausstellungsraum (Múzeum Str. 3.)
MODEM – Galerie für Zeitgenössische und Moderne Kunst (Baltazár Dezső Platz 1.)
Alte Geschäftshäuser auf der Piac Straße:
  • Altes „Kisdebrecen” (Piac Str. 29.)
  • Medgyessy Galerie (Piac Str. 31.)
  • Das ehemalige Geschäft von Artúr Löfkovics (Piac Str. 39.)
  • Rickl – Haus (Piac Str. 39-41.)
  • Podmaniczky – Haus (Széchenyi u. 1.)
  • Kaszanyitzky – haus (Piac Str. 57.)
  • Csanak – Haus (Piac Str. 57.)
Reformierte Kleine Kirche (Révész Platz)
Komitatshaus (Piac Str. 54.)
St. Anna Kirche (St. Anna Str. 15.)
Csokonai Theater (Kossuth Str. 10.)

Erlebnisbeschreibung auf ongo.hu:

Látogatás a Nagyerdőben
2011. März 19.
Debrecenben márciusban
2010. März 12.
Debreceni virágkarnevál és környéke
2010. Januar 10.