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Orosháza

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Koordinaten: N 46° 33' 41.51" , O 20° 39' 42.70"
Kleinregion: Orosházai
Bezirk: Békés megye
Region: Dél-Alföld
Region: Maros-körös köze
Bevölkerungszahl: 31816
Webseite: http://www.oroshaza.hu
Vorwahl: 68
Beschreibung der Ortschaft: Orosháza ist die zweitgrößte und gleichzeitig am stärksten industriealisierte Stadt im Komitat Békés und Zentrum der Kleinregion Orosháza. Die Wirtschaft der Stadt weist eine Duplizität auf: einerseits spielt aufgrund der natürlichen Gegebenheiten die Landwirtschaft eine wichtige Rolle, andererseits ist die Stadt doch mehr durch seine Industrie bekannt. Auf die Entwicklung der Stadt nahm die vielschichtige verkehrstechnische Anbindung, ihre geografische Lage und die Nähe der rumänischen und jugoslawischen Grenze einen positiven Einfluß. In der Umgebung erschlossene archiälogische Funde weisen nach, daß die Stadt und ihre Umgebung bereits in der Neusteinzeit bewohnt war, aber die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1466. Die Geschichte der heutigen Stadt geht auf die Neubesiedlung der Region im 18. Jahrhundert zurück, als aus Zomba im Komitat Tolna wegen ihres evangelischen Glaubens vertriebene Leibeigene die Puszta von Orosháza in Besitz nahmen. Im Stadtzentrum findet man das einzige unter Denkmalschutz stehende Gebäude, und zwar die im spätbarocken Stil erbaute evangelische Kirche, vor deren Altar bis heute die von den ersten Siedlern aus Zomba mitgebrachte Glocke aufbewahrt wird. Ein berühmter Sohn der Stadt ist der Schriftsteller und Politiker József Darvas, an ihn erinnert das Literatur-Gedenkhaus “József Darvas” und hier erhielt die Literatursammlung des Komitats einen würdigen Platz. Über die Historie der Stadt verschafft das “János Szántó Kovács” Museum mit seiner ständigen Ausstellung unter dem Titel „Das Volk der Sturmecke” einen Überblick. Als Reminiszens an den Gründer des Museums wurde unter dem Titel „Wer bietet ein Zuhause für die Geschichte der Stadt Orosháza” Gedenkausstellung für János Schwarcz eingerichtet. Die Städtische Galerie bereichert mit ständigen und zeitweiligen Ausstellungen das kulturelle Leben der Stadt. In ihren Expositionsräumen fanden die Werke von namhaften Künstlern, wie den Malern István Boldizsár, Ferenc Bolmányi, Gyula Pap, Tibor Feldmann und József Csáki- Maronyák, Emil Vitroel, Bildhauer aus Oradea sowie auch vom weltberühmten Soziofotografen, von Miklós Müller eine dauerhafte Bleibe. Im Müller Ausstellungsraum ist die ständige Ausstellung der Werke des Fotografen zu sehen. Im renouvierten Kulturzentrum „Petőfi” finden Interessenten 2 ständige Ausstellungen, die eine zeigt die Arbeiten der Gruppe Orosházer Maler, die andere widmet sich Grafiken von János Kass. In Orosháza befindet sich das einzige Brunnenmuseum Ungarns, welches die verschiedenen Brunnentypen der letzten einhundert Jahre zeigt und wurde vor einigen Jahren durch eine Sammlung zur Wasserwirtschaftsgeschichte bereichert. Als botanische Sehenswürdigkeit bietet sich das Rágyánszki Arboretum an, wo 6000 verschiedene Stauden von über 2000 verschiedenen Pflanzenarten zu bewundern sind. In der Stadt stellen fast einhundert Gedenktafeln und Statuen ihren würdigen Söhnen und hervorragenden Ereignis ein Denkmal. Besonders zu erwähnen ist der Historische Gedenkpark, ein Werk von Tibor Szervátiusz, die Szent István-Statue, die am Eingang zum Adventure-Bad aufgestellte Statue „Der letzte große Vogel” welche von László Rajki, einem Bildhauer aus Orosháza geschaffen wurde, sowie die renovierte Kossuth- Statue. Das kulturelle Angebot wird durch zahlreiche auch auf touristisches Interesse stoßende Veranstaltungen abgerundet: Internationaler Schiffmodellbau Wettbewerb, Orosházer Sommer-Kultur-Tage, Internationale Reitmeisterschaften, Landesbrotfest, welches zur Rückbesinnung an den Rang des Anfang des Jahrhunderts weltberühmten und zur Weltausstellung in Paris mit einer Goldmedallie ausgezeichneten Brotes aus Orosháza ins Leben gerufen wurde. Erfrischende Abwechslung in die Stadt bringen das im Juni stattfindende Motorradtreffen, beziehungsweise das alle zwei Jahre im Juli veranstaltete Oldtimer-Treffen, sowie die Speckbrat-Meisterschaft. Als kulinarische Delikatesse sind das Brot und Gänseleber aus Orosháza zu erwähnen. Für Freunde des Reitsport bietet das Varga Pferdegehöft vielschiechtige Leistungen. Für Freunde der aktiven Erholung steht der Pepe Squash Club, das Body Fitt Squash & Fitness Center, Kazszer, der Städtische Tennis Club, sowie auch das Gyopár Sportcentrum zur Verfügung. In Orosháza bieten über die Pepe Pension hinaus zahlreiche Privatzimmer und Wohnheime Möglichkeiten zur Übernachtung. Freunden der ungarischen Gaumenfreuden ist es unbedingt anzuraten, die Restaurants aufzusuchen, wenn man den besonderen Kaffee wünscht, dann ist man im Stadtzentrum im Café Amadeus richtig.