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Írottkő-Geschriebstein Naturpark

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Der Naturpark Írottkő-Geschriebenstein ist reich an besonders wertvollen, geschützten Naturwerten, dennoch ist das Gebiet nicht streng von der Außenwelt abgeschlossen. Auf dem Territorium liegt die entzückende historische Kleinstadt Kőszeg (Güns) mit zahlreichen Kunstdenkmälern. Der Park schützt und präsentiert die Tier- und Pflanzenwelt dieser Gegend, er bietet Programme für die aktive Freizeitgestaltung und lockt die Besucher mit kulturellen Veranstaltungen und gastronomischen Spezialitäten an die westliche Grenze Ungarns. Der 1997 eröffnete Naturpark Írottkő-Geschriebenstein entstand im Rahmen einer grenzübergreifenden Zusammenarbeit, welche die natürliche, landschaftliche und kulturelle Einheit des Kőszeg-Gebirges symbolisiert.

Präsentationsorte
irottko_2Steierhäuser Forstmuseum und Waldschule
Vogel- und Wildbeobachtung, Umgang mit Landkarte und Kompass, Mannschaftswettbewerbe und naturkundliche Beschäftigungen, Vorstellen der charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt
dieser Gegend, Vorträge über den Wald und die Beziehungen zwischen Wald und Mensch... Das Steierhäuser Forstmuseum und die Waldschule bieten Schülern, Jugendlichen und auch älteren Menschen ausgezeichnete Möglichkeiten, um die Tier- und Pflanzenwelt des Kőszeger Gebirges kennen zu lernen, einen Einblick in dessen Flora und Fauna zu gewinnen, sich ein Bild über die Forstwirtschaft zu machen, Natur und Wald besser zu verstehen und in ihr Herz zu schließen.
Öffnungszeiten: Das Steierhäuser Forstmuseum und die Waldschule sind saisonal bedingt geöffnet, Museum und Waldschule können vom 15. 04. bis zum 15. 11. besucht werden.
irottko_1Erreichbarkeit: Mit dem Auto kann man von Kőszeg über den Szabó-Berg bis zum Rastplatz "Kincs" fahren, von dort geht man zu Fuß auf der Straße zum Aussichtsturm "Altes Haus" (Óház-kilátó), wobei man vorerst der grünen Markierung des Wanderweges folgt, dann führt die Wanderroute "Blaue Landestour" bis zum Steierhäuser Forstmuseum und zur Waldschule.


Lehrpfade
Lehrpfad "Sternmiere" (Kőszeg)
Irottko_3Der am Rastplatz "Kincs" beginnende, 3,5 Kilometer lange Lehrpfad "Sternmiere" präsentiert die wertvolle Pflanzen- und Vogelwelt des Naturparks Írottkő-Geschriebenstein und noch
bevor man sein Ende erreicht, kann man auf dem Weg zum Aussichtsturm "Altes Haus" (Óház) die Landschaft aus der Perspektive der in den Baumkronen nistenden Vögel bewundern.
Öffnungszeiten: Der Lehrpfad kann das ganze Jahr über frei betreten werden.
Erreichbarkeit: Von Kőszeg oder Velem aus folgt man mit dem Auto dem Hinweisschild "Óház kilátó" und fährt bis zum Parkplatz am Rastplatz "Kincs", wo man neben der linken Schranke die erste Tafel des Lehrpfades findet.
Naturschutz-Lehrpfad "Königstal" beginnt in der Stadt. Er stellt die Naturwerte und die für den Naturpark Írottkő-Geschriebenstein charakteristische Tier- und Pflanzenwelt vor.
Öffnungszeiten: Das Begehen des 1,5 Kilometer langen Lehrpfades, der das ganze Jahr über frei betreten werden kann, dauert etwa eine Stunde. Erreichbarkeit: Der Fußweg in das Königstal beginnt am Árpád-Platz, an dessen rechter Seite befinden sich die gerahmten Tafeln des Lehrpfades innerhalb der Einfriedung.
Lehrpfad "Zyklamen" (Velem)
Dieser 4,5 km lange und aus 11 Stationen bestehende Lehrpfad liegt an einem Spazierweg und stellt die Forstwirtschaft des Kőszeg-Gebirges vor.
Lehrpfad "Írottkő-Geschriebenstein" (Kőszeg)
Dieser 2 km lange Lehrpfad stellt die Ortschaften des Naturparks und die beliebten Ausflugsziele des Kőszeger Gebirges in ungarischer und deutscher Sprache vor. Erreichbarkeit: Der aus 20 Stationen bestehende Lehrpfad führt von der Hörmann-Quelle bis zum Aussichtspunkt "Írottkő-Geschriebenstein".
Weg der Riesen (Bozsok)
Der 7 km lange und aus 5 Stationen bestehende Lehrpfad stellt die wichtigsten Felsblöcke und die kleinen Höhlen des Kőszeg-Gebirges vor. Erreichbarkeit: Das Schloss Sibrik in Bozsok ist der Ausgangspunkt dieses Lehrpfades, der bis zum "Kalapos-kő" (Hutstein) führt.
Ausflug zum Fusse des Kőszeg-Gebirges - Aussichtspunkt "Írottkő-Geschriebenstein"
Durch die Inschrift "C. B. E.", das heißt, durch das Monogramm von "Comes Batthyányi Elemér" an einem einsamen Felsen hat der Geschriebenstein seinen Namen erhalten. Der durch die Grenzen von Trianon in zwei Teile gespaltene Aussichtsort wurde am höchsten Punkt Transdanubiens in 882 m Höhe erbaut. Bei klarem Wetter bietet sich den Besuchern eine faszinierende und atemberaubende Aussicht auf die Alpen, den Neusiedler See und die Hügel des Balaton-Hochlandes. Aber auch an diesigen Tagen lohnt sich ein Spaziergang in der Umgebung, wobei man die frische Luft und die Stille des Waldes genießen kann.
Aussichtsturm "Altes Haus" (Óház kilátó)
Von diesem Aussichtsturm, der auf den Überresten einer Burg aus der Árpádenzeit erbaut wurde, kann der größte Teil des Naturparks Írottkő-Geschriebenstein betrachtet werden, zudem bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf das Kőszeger Gebirge. Den Aussichtsturm erreicht man vom Rastplatz "Kincs" aus entlang der "grünen" Wegmarkierung.
Siebenbründel (Hétforrás)
Irottko_4Auf dem Waldpfad gelangt man zum Siebenbründel (Hétforrás): im Frühjahr den Blumenduft einatmend, im Sommer unter schattenspendenden Bäumen laufend, im Herbst durch raschelndes Laub wandelnd und im Winter durch knirschenden Schnee stapfend. Die in Zusammenhang mit den sieben Stammesfürsten benannte und zu Ehren der Millenniumsfeierlichkeiten eingefasste Quelle beschenkt die Natur sicherlich nicht nur sieben Mal sieben Jahre lang mit Wasser. Sie ist die wasserreichste Quelle des Kőszeger Gebirges, denn ihr Wasserertrag liegt bei über 200 Litern in der Minute.
Hörmann-Quelle
Die Hörmann-Quelle mit ihrem kristallklaren Wasser ist heute ein beliebtes Ausflugsziel, obwohl die im höchsten Teil des Kőszeger Gebirges entspringende Quelle mit einer traurigen Legende verbunden ist: Überlieferungen zufolge brachte der Burghauptmann Mihály Hörmann die Truppen von Bethlen mit einer List in seine Burg, weshalb dem fliehenden Burghauptmann zur Strafe von den österreichischen Söldnern neben der Quelle am lebendigen Leibe die Haut abgezogen wurde.
Sankt-Vitus-Berg (Szent Vid hegy)
Auch heute noch sieht man die Terrassen der ehemaligen Stadt, den riesigen Brunnen und die Ruinen des Wachturmes vor der Kirche, in welchem vor einigen hundert Jahren sicher auch Tag für Tag Wache gehalten wurde. Über zweitausend Jahre lang - von der Bronzezeit bis zum Mittelalter - war dieses Gebiet bewohnt. Bei archäologischen Ausgrabungen wurden Schmelzöfen und Bergstollen aus der späten Bronzezeit gefunden sowie Überreste einer keltischen Stadt und römische Münzen, die das Gebiet um den Sankt-Vitus-Berg zu einer der bedeutendsten Fundstellen Europas machten.