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Balaton-Oberland Nationalpark

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Geysirkegel und Vogelreservat. Moorwiesen und das "Steinmeer". Weinberge und Sümpfe. Und viele andere Sehenswürdigkeiten beweisen, wie lohnenswert es ist, sich dann und wann vom Wasser und vom Stand loszureißen und die Umgebung des Plattensees - des "Balatons", der hier auch oft "Ungarischen Meer" genannt wird - aufzusuchen, um die Welt des Nationalparks Balaton zu erkunden! Eigentlich entfernt man sich nicht ganz vom Ufer, denn ganz gleich, wo man sich befindet, sieht man, wie das Wasser des Sees glitzert, und schon von weitem kann man erkennen, in welcher Farbe der Plattensee aufleuchtet, genau wie bei der ersten Begegnung, als man den Balaton vom Zug aus erblickte. Der im Jahre 1997 gegründete Nationalpark erstreckt sich von der Halbinsel Tihany bis zum Klein- Balaton. Einige seiner Gebiete, wie zum Beispiel die auf der Halbinsel Tihany nach vulkanischen Aktivitäten entstandenen Geysirkegel sowie die Vogelwelt des Klein-Balaton sind nicht nur in Ungarn bekannt, sondern sie sind auch international anerkannte Landschaftsschutzgebiete.

Präsentationsorte
Lóczy-Höhle (Balatonfüred)
An der Westseite des Thomasberges (Tamás-hegy) in Balatonfüred verdecken die Kalksteinschichten eine Höhle, die durch lauwarmes, aus der Tiefe emporquellendes Wasser entstanden ist. Es lohnt sich, die von diesem Ausspülungsprozess stammenden, kesselähnlichen Formen und die in der 1894 erschlossenen und 1934 eröffneten Höhle stellenweise noch vorhandenen Höhlenperlen zu bewundern.
Öffnungszeiten: Vom 01.05. bis zum 30.09. von 10.00 bis 17.00 Uhr täglich, außer montags.

Meierhof mit uralten ungarischen Tierarten (Salföld)
balatonfelvidek_1Einige der seit Urzeiten in Ungarn ansässigen Tierarten - Zackelschafe, Büffel, Graurinder, Mangalitzaschweine, ungarische Hirtenhunde - und einige traditionelle landwirtschaftliche Geräte, eine Autoausstellung, ein Spielplatz, Vorträge, Veranstaltungen: so sieht die Nutzung eines Meierhofes im 21. Jahrhundert aus. Die Direktion des Nationalparks errichtete den Naturschutz- Meierhof am Tor zum Káli-Becken, am Rande des kleinen Dorfes, wo die Traditionen der volkstümlichen Architektur lebendig geblieben sind. Für Besucher gibt es ein Büfett, Souvenirgeschäft und Fahrradverleih. Der Meierhof kann auch von Gehbehinderten besichtigt werden.
Öffnungszeiten: 15. März – 30. April: 9-17Uhr, 1. Mai – 31. August: 9-19Uhr, 1. September – 15. November: 9-17Uhr. Nach vorläufiger Anmeldung ist es auch während Zuhalten besuchbar.
Geologische Schaustätte "Spitznadel" (Hegyestu, Monoszló)
Die Basaltformationen des Balaton-Hochlandes erscheinen einem wie Bauklötzer und Stäbchen von Riesen, so auch der Basaltkegel "Spitznadel". Ein faszinierender Anblick! Am Präsentationsort in dem stillgelegten Basaltbergwerk kann man noch mehr über die Entstehung dieser Basaltberge, über die geologischen Schätze der Umgebung und die Traditionen des manuellen Abbaus des Gesteins für die Pflastersteinherstellung erfahren. Auf dem ehemaligen Hof des Bergwerks kann man den Gesteinspark mit den typischen Gesteinsarten Westungarns besichtigen.
Öffnungszeiten: Vom 15.04. bis zum 31.10.
István-Fekete-Gedenkstätte und Matula-Hütte (Klein-Balaton, Diás-Insel)
Wie viele von uns haben rudern gelernt und wie viele von uns haben sich vor den Nattern gefürchtet? Wie viele von uns haben das Schilfdickicht und die farbenprächtige, besonders geschützte Vogelwelt des Kleinen Balaton erkundet, als sie das Buch "Im Bannkreis der Dornenburg" von István Fekete gelesen haben? Und jetzt kann man nicht nur in Gedanken zur Hütte von Onkel Matula gehen und die Naturschätze dieser Landschaft kennen lernen, denn das Gebiet Klein-Balaton kann mit einem Leiter der Direktion des Nationalparks besucht werden.
Öffnungszeiten: Vom 01.05. bis zum 30.09. Dienstag und Donnerstag ab 10.00 Uhr, Beginn am Forschungshaus des Klein-Balaton.
Landschaftshaus (Vörs)
Moderne Bissanzeiger, künstliche Köder... Heutzutage fängt die Angelrute den Fisch schon fast von selbst. Aber wie haben die Menschen früher gefischt, was für Zubehör und welche Werkzeuge haben sie verwendet, wie haben sie gelebt und gebaut? All das kann man im Heimathaus in Vörs erfahren.
Öffnungszeiten: Vom 01.05. bis zum 30.09. von 10.00 - 17.00 Uhr, außer montags.
Büffelreservat (Kápolnapuszta)
balatonfelvidek_2Man würde es kaum glauben, dass der Büffel ein zahmes und gutmütiges Tier ist, wenn man es nicht selbst im Reservat von Kápolnapuszta gesehen hätte! Diese Schaustätte empfängt ihre Besucher mit einem Spazierpfad und einer interaktiven Ausstellung, welche die ureingesessenen ungarischen Tierarten und die Naturschätze der Umgebung vorstellen. Außerdem gibt es hier einen Picknickplatz.
Öffnungszeiten: Ganzjährig. Das Gebiet ist auch mit dem Rollstuhl befahrbar.
Arboretum (Zirc)
170 Jahre alte Weymouthskiefern, Winterlinden - in Ungarn nach einem Botanikprofessor auch "Jurányi-Linden" genannt - und der Amur-Korkbaum mit gummiartiger Rinde sind nur einige Besonderheiten der "Zöglinge" des botanischen Gartens in Zirc. Unter den nationalen Pflanzensammlungen hebt sich dieser Garten mit seinen besonderen Schätzen hervor, er präsentiert die natürlichen Baum- und Straucharten des Bakony-Gebirges. Die Besucher können sich nicht nur an den Bäumen erfreuen, sondern auch am Gezwitscher der Vögel, die von dieser Baumpracht angelockt werden und an anderen Tieren.
Öffnungszeiten: Täglich vom 15.03. bis zum 30.04. und vom 01.10. bis zum 30.11. von 9.00-16.00 Uhr, vom 01.05. bis zum 31.08 von 9.00-18.00 Uhr, vom 01.09. bis zum 30.09. von 9.00-17.00 Uhr, außer montags.
Haus der Wälder und Schulungsbasis für Forstkunde und Haus des
Kleinhandwerks (Bakonybél)
Bakonybél zieht die Besucher nicht nur als malerisches Dorf an, sondern hier gibt es auch kulturhistorische Besonderheiten und Ausflugsziele: im Haus der Wälder befindet sich eine Sammlung zu den Themen Forstwirtschaft und Naturschutz und im Schulungszentrum kann man sich im Rahmen der Waldschule mit den Naturschätzen und dem Handwerk im Bakony-Gebirge vertraut machen.
Öffnungszeiten: Täglich vom 15.03. bis zum 30.04. von 9.00-15.00 Uhr, vom 01.05. bis zum 30.09. von 9.00-17.00 Uhr, vom 01.10. bis zum 30.11. von 9.00-15.00 Uhr, außer montags.
Seehöhle Tapolca (Tapolca)
In der Höhle, die sich unter den Häusern der Stadt erstreckt, wird man von feuchter Luft empfangen, deren wohltuende Wirkung bekannt ist. An den Höhlenwänden sind noch die Spuren des Wassers zu sehen, das einst diesen Raum ausgefüllt und dadurch Substanzen aus dem Gestein herausgelöst hat. Wenn man in dieser unterirdischen Wasserwelt mit dem Boot fährt, kann man mit ein wenig Glück im Scheinwerferlicht vielleicht auch die einzige Fischart dieser Höhle - die Elritze - sehen.
Öffnungszeiten: Täglich außer montags, vom 15.03. bis zum 30.04. von 10.00-17.00 Uhr, vom 01.05. bis zum 30.06. von 9.00-17.00 Uhr täglich, und vom 01.07. bis zum 31.08. von 9.00-19.00 Uhr täglich, vom 01.09. bis zum 15.11. von 10.00-17.00 Uhr täglich. Vom 16.11. bis zum 15.03. bei mehr als 15 Personen nur nach vorheriger Anmeldung.
Wassermühle Kotsy (Zalaszántó)
In der herrlichen Landschaft des Keszthelyer Gebirges zwischen den Burgruinen der Burgen "Rezi" und "Tátika" befindet sich das kleine Dorf, in dem einst sogar vier Wassermühlen betrieben wurden. Im dem wundervoll restaurierten Gebäude einer dieser Mühlen dringt der Lärm von Maschinen der Mühlenindustrie an das Ohr des Besuchers. Das Wasser treibt die Mühlräder fleißig an. Sogar der Tisch des Rastplatzes besteht aus einem Mühlstein!
Öffnungszeiten: Vom 15.03. bis zum 15.10. von 10.00 - 17.00 Uhr, außer montags.
Lehrpfade
balatonfelvidek_3Auf dem Pfad "Lóczy-Geysir" kann man den Geysirkegel "Goldenes Haus" in Tihany und andere besondere geologische Gebilde bewundern. Auf dem geologischen und botanischen Lehrpfad "Badacsony" gewinnt man einen Einblick darüber, wie die vulkanischen Berge um den Plattensee entstanden sind. balatonfelvidek_4
Heute muss man nicht mehr befürchten, dass man friert, wenn man auf dem Lehrpfad "Heiliger Georgsberg" (Szent György-hegy) in der Ortschaft Raposka die Eishöhle besichtigt. Der Lehrpfad "Kamon-Stein" in Szigliget vermittelt nicht nur Kenntnisse über Naturschätze, sondern auch über ethnologische, historische und architektonische Besonderheiten. Im Südosten des Keszthelyer Gebirges zwischen Balatonederics und Balatongyörök verläuft der Lehrpfad "Väterchen Pele", auf dem man die Geheimnisse des Waldes entdecken kann. Vogelgezwitscher weckt denjenigen, der auf dem Lehrpfad "Haubentaucher" auf der Kányavár-Insel Rast gemacht hat. Der Lehrpfad "Kitaibel" befindet sich auf dem Somló-Berg, dem einsamen Riesen, der aus dem Flachland des Marcal-Beckens herausragt. Dieser Pfad präsentiert die Sehenswürdigkeiten dieses Landschaftsschutzgebietes. Der Lehrpfad im Landschaftsschutzgebiet Hohes Bakony-Gebirge am Kőris-Berg gewährt einen Einblick in das Dickicht des Bakony-Gebirges. Die Wanderrouten und Lehrpfade des Nationalparks Balaton Oberland bieten den Ausflüglern unvergessliche Erlebnisse.